PM Nr. 43 – 26. Mai 2008 „Küchenbrand und Verkehrsunfall innerhalb von vier Stunden“

Otterberg – Am Montag, den 19. Mai, rückte die Feuerwehr Otterberg zu zwei verschiedenen Einsätzen aus. Zuerst brannte eine Küche in der Bergstraße Otterberg. Vier Stunden später musste die Wehr nach einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße zwischen Otterberg und Schneckenhausen tätig werden.

Küchenbrand
Eine „Rauchentwicklung aus einem Wohnhaus“ unterbrach die Übung der Feuerwehr Otterberg. Die Wehrleute rückten daraufhin mit dem Löschzug zur Einsatzstelle in der Bergstraße Otterberg aus. Dort war eine Küche in einem Acht-Parteienhaus in Brand geraten. Ein Trupp unter Atemschutz ging über das Treppenhaus zur Brandwohnung vor und löschte mit einem Rohr den Küchenbrand.

Über die Drehleiter war ein zweiter Trupp mit Atemschutz auf dem Balkon der Brandwohnung in Stellung gegangen. Ein Drucklüfter entrauchte anschließend das Haus.

Laut einer Pressemitteilung der Polizei hatte eine 33-jährige Frau in einer Pfanne Teigrollen in heißem Öl erhitzt und offensichtlich vergessen den Herd auszuschalten. Als sie die starke Rauchentwicklung bemerkte versuchte sie vermutlich mit Wasser zu löschen. Dies führte jedoch zu einer Fettexplosion mit anschließender Brandausbreitung.

Aufgrund dieses Vorfalls weist die Feuerwehr Otterberg erneut darauf hin, dass brennendes Fett oder Öl NICHT mit Wasser zu löschen ist. Das Feuer sollte stattdessen durch Sauerstoffentzug gelöscht werden. Dazu eignet sich beispielsweise ein passender Topfdeckel.

Verkehrsunfall
Im Bereich des Grillplatzes Grafenthalerhof war in der Nacht zu Dienstag ein Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen. Bei Ankunft der Feuerwehr lag das Unfallfahrzeug auf dem Dach. Eine Polizeistreife hatte bereits die Unfallstelle abgesichert. Der Fahrer war noch vor Ort. Außer kleineren Schnittwunden hatte er den Unfall unverletzt überstanden.

Die Wehrleute aus Otterberg leuchteten die Unfallstelle aus, reinigten die Fahrbahn und nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe mit Bindemittel auf. Die Feuerwehreinsatzzentrale verständigte die Rufbereitschaft der Straßenmeisterei Kaiserslautern.