6. September 2010 – Dachstuhlbrand, Schneckenhausen Kirchstraße

Montagvormittags rückte die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Otterberg zu einem Dachstuhlbrand nach Schneckenhausen aus. Bereits auf der Anfahrt sahen die anrückenden Kräfte einen Rauchpilz über der Ortsmitte, der sie zu einer alten Scheune in der Kirchstraße führte. Mit zwei Rohren und einem Werfer von der Drehleiter aus löschten die Wehrleute den Brand und verhinderten zudem eine Ausbreitung auf angrenzende Gebäude.

Die Feuerwehreinsatzzentrale Otterberg alarmierte die Feuerwehr Otterbach, die mit einer Wärmebildkamera anrückte. Ein Außendienstmitarbeiter eines Stromversorgers schaltete das betroffene Gebäude stromlos. Ein Mitarbeiter des Wasserwerks war ebenfalls vor Ort, um die Wasserversorgung in der betroffenen Ortsgemeinde sicherzustellen.

Eine angrenzende Bankfiliale war während den Löscharbeiten evakuiert, weil Rauch in das Gebäude eingedrungen war. Mit einem Spezialgerät belüfteten die Wehrleute die Bankfiliale. Auch ein Wohngebäude, das an die Scheune angrenzt, belüfteten die Einsatzkräfte mit diesem Gerät. Polizei, Kriminalpolizei, Rettungsdienst und ein Arzt waren an der Einsatzstelle. Bürgermeister Martin Müller verschaffte sich vor Ort ein eigenes Bild der Situation.

Die Einsatzkräfte waren über drei Stunden im Einsatz. Nachmittags kontrollierten sie nochmals die Brandstelle. Die ehemalige Einsatzstelle war „kalt“, wie es im Feuerwehr-Jargon heißt. Daher waren weitere Maßnahmen nicht notwendig.

06.09.2010, 15:32 – Kriminaldirektion Kaiserslautern
Schneckenhausen (Kreis Kaiserslautern), Feuer zerstört Scheune

Bei Arbeiten im Dachgeschoss eines Hauses ist es am Montagvormittag zu einem Brand gekommen. Gegen 10.15 Uhr bemerkten Nachbarn den Rauch und verständigten die Feuerwehr.
Während das Wohnhaus selbst durch die Flammen nur leicht beschädigt wurde, wurde die angrenzende Scheune vollkommen zerstört. Der Sachschaden wird auf 50.000 Euro geschätzt.
Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Bewohner des Hauses, ein älteres Ehepaar, konnten sich rechtzeitig ins Freie retten.
Ersten Ermittlungen zufolge hatte der Sohn des Paares im Dachgeschoss Teerplanen verlegt und dabei mit einem Gerät mit offener Flamme gearbeitet. Gegen 10 Uhr verließ er den „Arbeitsplatz“ – kurz darauf wurde der Schwelbrand entdeckt.
Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung.
Quelle: Polizei Rheinland-Pfalz