PM Nr. 48 – 19. Juni 2012 „Flüssigkeit in Bach verursacht mehrstündigen Einsatz“

Die Einsatzkräfte errichteten die erste Stauvorrichtung an der Brücke Höhe Stadthalle. Das Bild entstand bei einer Kontrolle.

Otterberg – Am 18. Juni gegen 11:45 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Kaiserslautern die Feuerwehr Otterberg mit der Alarmdurchsage “Flüssigkeit in Bach”. Der Otterbach war im Bereich der Stadthalle weiß verfärbt. Es stellte sich während des Einsatzverlaufes heraus, dass rund 500 Liter einer Flüssigkeit in den Otterbach gelaufen waren.

Die Einsatzkräfte stauten den Bach an zwei Stellen. Mitarbeiter der Stadtentwässerung Kaiserslautern pumpten das verfärbte Wasser ab und fuhren es zur Zentralkläranlage in Kaiserslautern. Dort wurde die Flüssigkeit zwischengelagert. Noch während des Einsatzes wurde der Stoff in einem Labor analysiert.

Bei der weißen Flüssigkeit handelte es sich um einen Stoff für die industrielle Anwendung. Es wurde durch das Bachwasser verdünnt. Eine Gefahr für Umwelt und Natur wird ausgeschlossen, so die anwesenden Fachberater. Das wurde auch durch die Laboranalyse bestätigt, die parallel zu den Einsatzmaßnahmen durchgeführt wurde.

Die zweite Stauvorrichtung wurde im Bereich der Schillerschule errichtet.

Das bei der Zentralkläranlage Kaiserslautern zwischengelagerte Wassergemisch, rund 100 Kubikmeter, wird dort entsorgt. Aufgrund eines Defekts war der Stoff in einem Industrieunternehmen ausgelaufen und in den Otterbach gelangt.

Die Feuerwehreinsatzkräfte bauten kurz vor Einsatzende die Stauvorrichtungen zurück. Über fünfeinhalb Stunden waren 14 Feuerwehrangehörige im Einsatz.

Neben der Feuerwehr waren unter anderem die Polizei, die Untere Wasserbehörde und die Stadtentwässerung Kaiserslautern vor Ort.