Deutsche Jugendfeuerwehr und Deutscher Karate Verband begründen Kooperation

Emblem der Deutschen Jugendfeuerwehr

Emblem der Deutschen Jugendfeuerwehr

Berlin/Donaustauf – Unter dem Leitmotiv „Fairness und Fitness in der Jugendfeuerwehr“ wollen die Deutsche Jugendfeuerwehr (DJF) und der Deutsche Karate Verband (DKV) künftig miteinander kooperieren. Ziel ist es, das Bewusstsein für Körper und Geist zu fördern sowie für Respekt und Fairness zu werben. Die Kooperation ist Teil der DJF-Kampagne zur Gesundheitsförderung mit dem Titel „KLAR – Körperbewusst, Lebensfroh, Aktiv und Rundum zufrieden“.

Beim Demonstrieren des Kartetrainings: Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Markt Donaustauf, Thomas Weigert, und Vizepräsident des Deutschen Karate Verbands, Wolfgang Weigert. Quelle: presseportal.de / DFV
Beim Demonstrieren des Kartetrainings: Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Markt Donaustauf, Thomas Weigert, und Vizepräsident des Deutschen Karate Verbands, Wolfgang Weigert. Quelle: presseportal.de / DFV

Bundesjugendleiter Johann Peter Schäfer und DKV-Vizepräsident Wolfgang Weigert unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung. Es ist dabei vereinbart, dass Trainer des Deutschen Karateverbandes ein Training (bis zu vier Einheiten insgesamt) kostenlos in ihrer Freizeit anbieten.

„Sowohl bei der Jugendfeuerwehr wie auch beim Karate kommt es auf `den Punkt` an“, sagte DKV-Vizepräsident Wolfgang Weigert am Rande der Unterzeichnung. „Karatetechniken müssen innerhalb von Sekundenbruchteilen so ausgeführt werden, dass sie millimetergenau vor dem Partner gestoppt werden können – der Körper muss also in jeder Phase absolut unter Kontrolle gehalten werden können. Der eigene Körper wird neu wahrgenommen und dies kann im Ernstfall den entscheidenden Unterschied ausmachen.“

DJF-Bundesjugendleiter Johann Peter Schäfer ergänzt: „Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden werden von Kindern und Jugendlichen als etwas Selbstverständliches wahrgenommen, aber sie sind es nicht! Jeder sollte sich mit seinem Körper und seinem Sein bewusst wahrnehmen und sorgsam mit sich selber umgehen. Dafür möchten wir eine Sichtweise eröffnen. Warum nicht einmal etwas Neues ausprobieren!“

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung "fit for fire - mit Karate" durch Johann Peter Schäfer, Bundesjugendleiter der Deutschen Jugendfeuerwehr, und Wolfgang Weigert, Vizepräsident des Deutschen Karate Verbands (rechts). Quelle: presseportal.de / DFV
Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung „fit for fire – mit Karate“ durch Johann Peter Schäfer, Bundesjugendleiter der Deutschen Jugendfeuerwehr, und Wolfgang Weigert, Vizepräsident des Deutschen Karate Verbands (rechts). Quelle: presseportal.de / DFV

„Die Überschneidungen von Jugendfeuerwehr und Karate sind bei genauer Betrachtung offensichtlich“, erläutert DJF-Bildungsreferent Uwe Danker die Gründe für die außergewöhnliche Kooperation. „Teamarbeit und Fairplay stehen im Vordergrund. Konzentration, Geschick und Ausdauer sind von entscheidender Bedeutung. Und letztlich wollen wir das Selbstbewusstsein und das Kennen eigener Grenzen bei unseren Jugendlichen fördern. Dazu gehört natürlich auch die ordentliche Portion Spaß und der Erfolg, etwas Neues erreicht zu haben.“

Für die Kooperation sind keine teuren Anschaffungen oder Extrakosten nötig. Die Kooperationen sollen ortsnah in den Feuerwehrhäusern mit leichter Trainingsbekleidung durchgeführt werden. Jugendfeuerwehren, die Interesse an diesem Angebot haben, können sich bis Ende September 2012 bei der Deutschen Jugendfeuerwehr melden, die Kontakte zu Trainern vor Ort vermittelt.

Die Deutsche Jugendfeuerwehr (DJF) ist der Zusammenschluss aller Jugendfeuerwehren Deutschlands mit mehr als 240.000 Mitgliedern im Alter zwischen 8 und 18 Jahren. Organisiert ist die DJF im Deutschen Feuerwehrverband e.V.

Quelle: DJF-Presseinformation vom 16. August 2012