PM Nr. 71 – 21. September 2012 „Erneut Großbrand in Industrieunternehmen“

Symbolbild Brand 1

Otterberg – Zwei Wochen nach einem Großbrand in einem Industrieunternehmen in der Otterberger Ringstraße löschte die Feuerwehr am Mittwochabend, 19. September, erneut einen Brand in dem Betrieb.

Kurz nach 21 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Kaiserslautern die Wehr aus der Wallonenstadt, weil zuvor die Brandmeldeanlage des Unternehmens Alarm geschlagen hatte. Wehrleute, die sich aufgrund des gerade beendeten Arbeitsdienstes noch im Feuerwehrhaus aufhielten, rückten gleich aus.

Vor Ort stellte der Einsatzleiter einen Dachstuhlbrand im Bereich einer Produktionshalle fest. Die Feuerwehreinsatzzentrale Otterberg alarmierte daraufhin die örtliche Wehr mit Sirene nach. Alarm löste sie zugleich für die Feuerwehren aus Heiligenmoschel, Niederkirchen, Otterbach und Schallodenbach aus. Für alle anrückenden Kräfte bildete die Einsatzleitung einen Bereitstellungsraum auf dem Parkplatz vor der Verbandsgemeindeverwaltung.

Die Wehrleute bekämpften sowohl im Innen- als auch im Außenangriff den Brand. Sie nahmen dazu, teilweise unter Atemschutz, mehrere Rohre und einen Werfer über die Drehleiter vor. Der betroffene Bereich wurde stromlos geschaltet.

Das Messtruppfahrzeug-Gefahrgut (Mef-G) des Landkreises Kaiserslautern nahm während den Löscharbeiten an mehreren Punkten in Otterberg Luftmessungen vor, die jedoch ohne Befund verliefen. Vorsorglich hatte man die Anwohner aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die Feuerwehr war mit 60 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen im Einsatz. Die ersten Kräfte rückten noch vor Mitternacht ab. Die Wehrleute stellten noch eine Sicherheitswache, die gegen 2:20 Uhr beendet wurde.

Zur Einsatzstelle waren unter anderem Bürgermeister Martin Müller, Mitarbeiter der Stadtentwässerung Kaiserslautern und der Kreisverwaltung Kaiserslautern sowie der Brandschutzbeauftragte des Unternehmens geeilt. Der Rettungsdienst stand an der Einsatzstelle in Bereitstellung.