Markus Lanz übernimmt Patenschaft für Paulinchen-Präventionskampagne in Hamburg

Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. warnt vor Verbrühungsgefahren mit Großflächenplakaten im Stadtgebiet von Hamburg. Markus Lanz übernimmt die Patenschaft für diese Aktion.

Logo: Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.

Hamburg – Jedes Jahr werden allein in Deutschland mehr als 30.000 Kinder unter 15 Jahren mit thermischen Verletzungen ärztlich versorgt. Davon haben ca. 6.000 Kinder so schwere Verbrennungen oder Verbrühungen erlitten, dass sie stationär behandelt werden müssen. Die meisten dieser Unfälle sind Verbrühungen durch heiße Flüssigkeiten.

Im gesamten Stadtgebiet von Hamburg wird bis Jahresende auf Großflächenplakaten vor der Verbrühungsgefahr durch heiße Flüssigkeiten mit dem Motiv aus der Paulinchen-Präventionskampagne „Vorsicht mit heißen Flüssigkeiten“ gewarnt. Markus Lanz übernimmt die Patenschaft für diese Aktion. „Es ist wichtig, dass immer wieder vor der Gefahr durch heiße Flüssigkeiten gewarnt wird, denn diese Unfälle passieren viel zu häufig.“, berichtet Markus Lanz. „Sehr gerne unterstütze ich deshalb die Paulinchen-Kampagne mit einer Patenschaft.“

Die Verbrühung mit heißen Flüssigkeiten wie Kaffee, Tee und heißem Wasser ist eine der häufigsten Unfallursachen im Kleinkindalter. „Bereits eine Tasse mit heißem Tee reicht aus, um bis zu 30 Prozent der Körperoberfläche eines Kleinkindes oder Säuglings zu verbrühen“, weiß Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen-Initiative für brandverletzte Kinder e.V. „Viele Eltern wissen nicht, dass heiße Flüssigkeiten schon ab 52 Grad die Haut schädigen. Thermische Verletzungen sind sehr schmerzhaft, der Behandlungsprozess ist lang und eine große Belastung für die ganze Familie.“

Die Firma awk Outdoor Media Sales aus Koblenz stellt Paulinchen e.V. für die Aktion Freiflächen in Hamburg zur Verfügung.

Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.

Die Initiative wurde 1993 gegründet, arbeitet bundesweit und ist als gemeinnützig anerkannt. Der Verein berät und begleitet Familien mit brandverletzten Kindern in jeder Phase nach dem Unfall. Mit einem großen Kompetenznetzwerk im Hintergrund bleibt keine Frage rund um die thermische Verletzung im Kindesalter offen. Ziel ist es, für jedes einzelne brandverletzte Kind individuell die bestmögliche Versorgung zu erreichen. Mit jährlichen Seminaren gibt Paulinchen e.V. Hilfestellung in der Rehabilitationszeit und warnt mit Präventionskampagnen vor den Gefahren durch heiße Flüssigkeiten und Flächen, sowie Brandbeschleunigern, Feuer, Strom und Säuren.

Quelle: Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.; Pressemitteilung vom 2. November 2012 [pdf-Datei]

Link: Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.