PM Nr. 38 – 5. Oktober 2013 „Vier neue Atemschutzgeräteträger“

Die Aufnahme entstand während der praktischen Ausbildung am 28. September auf dem Feuerwehr-Übungsgelände. Bild: Feuerwehr
Die Aufnahme entstand während der praktischen Ausbildung am 28. September auf dem Feuerwehr-Übungsgelände. Bild: Feuerwehr

Otterberg – Vier Angehörige der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Otterberg haben die diesjährige Atemschutzgeräteträgerausbildung bestanden, die in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Kaiserslautern durchgeführt wurde. Die Veranstaltung begann am 21. September mit dem Theorie-Teil und endete am 2. Oktober mit der Belastungsübung. Anschließend überreichten Bürgermeister Martin Müller und der stellvertretende Kreisfeuerwehrinspekteur Gerwald Wenz den erfolgreichen Teilnehmern im Feuerwehrhaus Otterberg die Lehrgangsbescheinigungen.

Lehrgangsvoraussetzungen sind eine abgeschlossene Grund- und Sprechfunkerausbildung, Volljährigkeit sowie körperliche Eignung, die durch einen Arzt festgestellt wird. Während zwei Samstagen und mehreren Ausbildungsveranstaltungen unter der Woche erbrachten die Teilnehmer die geforderte Anzahl von 25 Ausbildungsstunden.

Inhalte waren beispielsweise die unterschiedlichen Atemschutzgeräte und deren Inbetriebnahme oder das Absuchen von Räumen. Neben Theorie vermittelten die Ausbilder den Teilnehmern vor allem während den praktischen Übungen die notwendigen Kenntnisse und Kniffe. Die Feuerwehrangehörigen übten daher auch auf dem Feuerwehrübungsgelände verschiedene Übungsszenarien, die während einem Atemschutzeinsatz auftreten können.

Lehrgangsleiter Achim Zschunke, Tobias Tröster, Felix Peters, Nicolas Leu, Ansgar Theißinger, Bürgermeister Martin Müller, stv. Kreisfeuerwehrinspekteur Gerwald Wenz und stv. Wehrleiter Hendrik Braun. Bild: Feuerwehr
Lehrgangsleiter Achim Zschunke, Tobias Tröster, Felix Peters, Nicolas Leu, Ansgar Theißinger, Bürgermeister Martin Müller, stv. Kreisfeuerwehrinspekteur Gerwald Wenz und stv. Wehrleiter Hendrik Braun. Bild: Feuerwehr

Die theoretische Prüfung umfasste 35 Fragen. Die praktische Prüfung war die Belastungsübung bei der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern. Jeder Prüfling musste – in Feuerwehrschutzkleidung und mit Atemschutzgerät – sechs Minuten lang Fahrrad fahren und dabei eine Leistung von 120 Watt erbringen, anschließend eine Übungsstrecke durchlaufen, eine 25 Meter lange Leiter besteigen und 24mal, innerhalb von vier Minuten, einen Schlaghammer ziehen. Mit jedem Hammerschlag wird ein 25 Kilogramm schweres Gewicht über eine Strecke von zwei Metern gezogen. Bei Kameraden ab 30 Jahren verringern sich die Vorgaben. Jedes Jahr müssen bereits fertige Atemschutzgeräteträger diesen Parcours durchlaufen und bestehen, damit sie auch weiterhin in dieser Funktion eingesetzt werden dürfen.

Neben Lehrgangsleiter Achim Zschunke waren unter anderem Hendrik Braun, Udo Krauß und weitere Helfer im Einsatz. Die vier neuen Atemschutzgeräteträger sind: Felix Peters, Ansgar Theißinger und Tobias Tröster (alle Otterberg) sowie Nicolas Leu (Niederkirchen).