Video: Cold Water Challenge absolviert

Abholung der Drehleiter in Zimmern ob Rottweil (Baden-Württemberg)
Abholung der Drehleiter in Zimmern ob Rottweil (Baden-Württemberg)

Gestern um 15:24 Uhr erhielt die Feuerwehr Otterberg eine Email mit folgendem Inhalt:

Hallo Kameraden aus Otterberg,
wir haben Euch nominiert!
https://www.youtube.com/watch?v=FLxNH906LSA&feature=youtu.be&hd=1
Viel Spaß!
Grüße aus Zimmern o.R.

Rund vier Stunden später standen einige Kameraden am Otterberger Schwimmbad und drehten ein eigenes Video. Die alte Drehleiter, die früher in Zimmern stationiert war, spielte dabei auch ein Rolle. Mit Spaß und sportlichem Ehrgeiz absolvierten die Wehrleute die Herausforderung.

Bürgermeister Martin Müller wurde über die Aktion informiert und sah das Video bereits vor der Veröffentlichung. Wehrführer Hendrik Braun, der als Sprecher auftaucht, freute sich nach den Dreharbeiten über die schnelle Umsetzung. Schließlich hatte die Wehr nur 48 Stunden Zeit, um die Herausforderung zu meistern.

Nun sind die Wehren aus Otterbach, Niederkirchen und Schallodenbach am Zug. Die Kameraden aus Otterberg sind auf die Umsetzung gespannt, aber würden sich auch über ein Grillfest freuen.

Die „Cold Water Challenge“

Das Internetphänomen hat seinen Ursprung in den USA und wurde von einer deutschen Feuerwehr aufgegriffen. Bereits einige Wehren haben die Herausforderung hinter sich. Die Spielregeln sind relativ einfach:

Eine Feuerwehr oder eine Organisation wie das Technische Hilfswerk (THW) wird nominiert und muss innerhalb einer vorgegebenen Zeit eine Aktion durchführen, die etwas mit Wasser zu tun hat. Besteht die Wehr die Herausforderung, darf sie drei weitere Feuerwehren (oder Organisationen) nominieren. Aufgrund des Schnellballsystems gibt es beispielsweise bei Youtube sehr viele „Cold Water Challenge“-Videos. Die „Verlierer“ müssen ein Grillfest ausrichten. Die Aktionen werden stets gefilmt und auf einer Videoplattform hochgeladen.

Aus dem Landkreis Kaiserslautern haben unter anderem die Feuerwehren Hochspeyer, Ramstein-Miesenbach und Weilerbach die Herausforderung bereits bewältigt und andere Feuerwehren nominiert.