PM Nr. 36 – 21. Dezember 2014 „Zwei Wohnhäuser nach Kaminbrand unbewohnbar“

20. Dezember 2014 - Kaminbrand, Schneckenhausen Kirchstraße
20. Dezember 2014 – Kaminbrand, Schneckenhausen Kirchstraße

Schneckenhausen – Nach einem Kaminbrand sind gleich zwei aneinandergebaute Wohnhäuser in der Kirchstraße unbewohnbar. Am 20. Dezember gegen 16 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Kaiserslautern die Feuerwehren Heiligenmoschel und Otterberg zu einer „Rauchentwicklung in einem Gebäude“. Während der Erkundung stellte sich heraus, dass der gemeinsame Kamin der Häuser brannte. Anfangs sogar mit Flammenschlag.

Der Einsatz dauerte über drei Stunden. Mehrmals kehrten die Einsatzkräfte den Kamin und schossen nacheinander sechs Pulverlöscher ab, um den Brand einzudämmen und zu löschen. Aufgrund der hohen Brandtemperaturen glühte sogar die Kette des Kehrwerkzeugs hellrot. Etwa zwei Schubkarren voll mit Ruß, Asche und weiteren Brandrückständen entnahmen die Wehrleute und löschten diese außerhalb des Gebäudes ab.

Die Einsatzkräfte brachten die Drehleiter auf der Gebäuderückseite in Stellung. Zuvor fällten sie einen Baum mit einer Motorsäge, um das Einsatzfahrzeug platzieren zu können. Teilweise waren die Wehrleute mit Atemschutzgeräten in beiden Gebäuden, weil unter anderem die Kohlenstoffmonoxid-Konzentration zu hoch war. Vorsorglich hatten sie zwei Rohre vorgenommen, um eventuelle Folgebrände löschen zu können. Insgesamt waren vier Trupps, also acht Personen, mit Atemschutz in den Häusern.

Die Feuerwehreinsatzzentrale Otterbach informierte den zuständigen Schornsteinfegermeister, der vor Ort von einem Berufskollegen unterstützt wurde. Der Stromversorger schaltete während den Löscharbeiten insgesamt sechs Häuser stromlos, weil die Freileitungen in der Nähe des Kamins verliefen.

Die Hausbewohner kamen bei Bekannten unter. Mehrmals, sogar am darauffolgenden Sonntag, nahmen die Wehrleute Brandnachschauen vor. Dazu wurde, wie bereits während des Einsatzes, auch die Wärmebildkamera eingesetzt.

Der Rettungsdienst betreute eine Hausbewohnerin, die während des Brandes eine Panikattacke hatte.

Die Höhe des Gebäudeschadens ist nicht bekannt. Durch den Brand bildete sich ein Riss in dem Kamin. Die Polizei und die Kriminalpolizei waren vor Ort. Bürgermeister Harald Westrich und der Beigeordnete Martin Müller informierten sich an der Einsatzstelle über die getroffenen Maßnahmen.

Die Feuerwehren Heiligenmoschel und Otterberg waren mit insgesamt 20 Kräften vor Ort.

Hinweis: Weitere Bilder stehen auf unserer Website zur Verfügung und dürfen für die Berichterstattung verwendet werden.