PM Nr. 20 – 14. Juni 2015 „Informativer und erfolgreicher Messeaufenthalt“

Hannover (Niedersachsen) – Die Interschutz, eine Fachmesse für die Bereiche Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz, hatte vom 8. bis 13. Juni in Hannover die Tore geöffnet. Auch Feuerwehrangehörige aus der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg nutzten die Gelegenheit, um sich über neue Trends und Entwicklungen zu informieren.

Angehörige der Feuerwehr Otterbach vor der mit 68 Metern Länge derzeit größten Drehleiter der Welt.
Angehörige der Feuerwehr Otterbach vor der mit 68 Metern Länge derzeit größten Drehleiter der Welt.

Wehrleiter Matthias Apfelbeck und sein Stellvertreter Danny Schulz waren in erster Linie auf der Interschutz unterwegs, um sich über das Mittlere Löschfahrzeugs (MLF) zu informieren. Ein solches Fahrzeug wird für die Feuerwehr Olsbrücken beschafft. Sie besuchten die Messestände der verschiedenen Fahrzeughersteller in Hinblick auf die Beschaffung des MLF. Insgesamt waren die Feuerwehrkameraden aus Otterbach zwei Tage in der niedersächsischen Landeshauptstadt.

„Der Besuch auf der Interschutz in Hannover hat sich für uns sehr gelohnt. Wir konnten uns im Bereich des Brandschutzes sowie der Technischen Hilfe auf den neuesten Stand der Technik bringen und für anstehende Beschaffungen für unsere Wehr interessante Angebote erziehen“, so Apfelbeck.

Ein achtköpfiges Team aus Otterberg, das zum größten Teil aus Führungskräften und Gerätewarten bestand, informierte sich gemeinsam mit dem stellvertretenden Wehrleiter Hendrik Braun über den Zeitraum von drei Tagen auf der weltweit größten Feuerwehrfachmesse.

Angehörige der Feuerwehr Otterberg vor einem alten Kranwagen.
Angehörige der Feuerwehr Otterberg vor einem alten Kranwagen.

Die Wehrleute aus der Wallonenstadt konzentrierten sich insbesondere auf technische Detaillösungen im Fahrzeug- und Gerätesektor. Auch eine Optimierung der verschiedenen Arbeitsabläufe in den Werkstätten stand auf dem Programm. „In vielen interessanten Fachgesprächen mit den Firmen wurden neue Kontakte geknüpft und bestehende Kontakte intensiviert“, sagte Braun. Es wurden aber auch Gespräche über die Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit von sogenannten Innovationen geführt, die zahlreich auf der Messe präsentiert wurden.

„Nach insgesamt 20 Stunden Messebesuch haben wir so manches noch nicht gesehen. Hinter uns liegt ein informativer und erfolgreicher Messeaufenthalt auf der Interschutz in Hannover. Ich freue mich auf 2020“, so das Fazit von Braun.

DFV-Pressearbeit unterstützt

Der Buffalo extreme war ein Blickfang auf dem Freigelände.
Der Buffalo extreme war ein Blickfang auf dem Freigelände.

Harald Laier aus Otterberg unterstützte während der Interschutz die Presse- und Medienarbeit des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Neben zahlreichen Pressemitteilungen verfasste das Presseteam auch Meldungen für Facebook und Twitter sowie für einen Blog, den man extra für die Interschutz aufgesetzt hatte. Laier ist in der Feuerwehr für die Presse- und Medienarbeit zuständig. Seit rund zwei Jahren betreut er zudem den Social-Media-Bereich (Twitter, Facebook und Blog) des Landesfeuerwehrbandes Rheinland-Pfalz.

Ein Blickfang auf dem Freigelände war der „Buffalo extreme“, ein Großtanklöschfahrzeug eines österreichischen Feuerwehrfahrzeugherstellers. Es hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 68.000 Kilogramm und kann 33.000 Liter Wasser transportieren. Der Buffalo extreme wurde für Einsätze in Wüstengebieten und schwerem Gelände konzipiert.

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