Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft (2015)

Webmaster Harald Laier

Webmaster Harald Laier

Hallo Besucher von feuerwehr-otterberg.de,

das Jahr 2015 wird in wenigen Stunden Vergangenheit sein. Daher wende ich mich, bereits zum siebten Mal, persönlich an Sie.

Blick in die Vergangenheit

Zunächst ein Rückblick auf einige Einsätze:

Schwerer Verkehrsunfall – Frau eingeklemmt

Am 13. Januar ereignete sich zwischen Otterberg und Schneckenhausen ein schwerer Verkehrsunfall. Die Feuerwehr befreite eine eingeklemmte Frau aus ihrem Auto. Zum Glück ist sie, trotz anders lautender Meldungen des „örtlichen Lauffeuers“, nicht im Krankenhaus gestorben. Jedoch hatte die Frau aufgrund ihrer schweren Verletzungen einen langen Genesungsweg vor sich. Am 20. November war sie in der SWR Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz zu sehen.

Scheunenbrand – Teil einer Brandserie

4. März 2015 - Scheunenbrand, Otterberg Lauterer Straße
4. März 2015 – Scheunenbrand, Otterberg Lauterer Straße

Zwischen Ende Februar und Mitte März erlebte Otterberg eine Brandserie. Der Scheunenbrand in der Lautererstraße war der traurige Höhepunkt. Nach diesem Großbrand waren viele Menschen in Otterberg beunruhigt. Rund zweieinhalb Wochen später ermittelte die Polizei den Täter und seine Mitläufer – auch durch die Beobachtungen von Feuerwehrangehörigen. Das Landgericht Kaiserslautern sprach bereits im vergangenen Oktober das Urteil. Der 22-jährige Mann wird eine Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahre absitzen. Außerdem ordnete das Gericht die Unterbringung in eine psychiatrische Klinik an.

Warmer Sommer – Wespen und Brände

Über den warmen und trockenen Sommer 2015 freuten sich nicht nur viele Menschen, sondern auch die Wespen. Es gab viele Bürgerinnen und Bürger, die sich wegen der Beseitigung von Wespennestern bei der Feuerwehr meldeten. In den wenigsten Fällen wurden die Wehrleute tätig.

Eine weitere negative Seite waren mehrere Brände. Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg rückte in diesem Sommer zu einigen Wald- und Flächenbränden aus. Der umfangreichste Einsatz war ein Flächenbrand am 13. August in der Nähe von Wörsbach.

Was passierte sonst noch?

Orkanserie vor 25 Jahren

Orkan Hertha: Am 3. Februar 1990 war in Otterberg ein Todesopfer zu beklagen.
Orkan Hertha: Am 3. Februar 1990 war in Otterberg ein Todesopfer zu beklagen.

Nicht nur die Deutsche Einheit ist bereits 25 Jahre her, sondern auch eine Orkanserie. Im Frühjahr 1990 waren es unter anderem Daria, Hertha, Vivian und Wiebke, die über 200 Todesopfer und Sachschäden von mehreren Milliarden Euro in ganz Europa anrichteten. Ich selbst, damals zehn Jahre alt, kann mich noch gut daran erinnern. Auch daher schrieb ich diesen Rückblick. Die meisten Informationen bekam ich aus alten Zeitungsausgaben, die mir zum einen ein Feuerwehrkamerad zur Verfügung gestellt hatte und ich zum anderen im Stadtarchiv Kaiserslautern eingesehen hatte.

Erste Bambini-Feuerwehr im Landkreis gegründet

Im März wurde in Mehlbach die erste Bambini-Feuerwehr im Landkreis Kaiserslautern gegründet. Mädchen und Jungen zwischen sechs und zehn Jahren können mitmachen. Laut Angaben des Landesfeuerwehrverbandes gibt es in Rheinland-Pfalz bereits mehr als 230 solcher Gruppen. Ich hoffe, dass die Kinder mit großer Begeisterung dabei bleiben und nach ihrer Zeit in der Jugendfeuerwehr in eine der aktiven Wehren wechseln werden.

Interschutz

Der Buffalo extreme war ein Blickfang auf dem Freigelände der Interschutz.
Der Buffalo extreme war ein Blickfang auf dem Freigelände der Interschutz.

Für mich persönlich war die Interschutz in Hannover der Höhepunkt in diesem Feuerwehrjahr. Ich denke gerne daran zurück. Über die komplette Messe hinweg war ich für das Presseteam des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) im Einsatz. Ich habe viel erlebt und auch einige neue Bekanntschaften geknüpft. Vielleicht bin ich 2020 wieder dabei, wenn die nächste Interschutz in Hannover stattfinden wird. Jedoch wird die Messe genau während meines zehnten Hochzeitstages durchgeführt. Ob ich diesen Ausflug von meiner „Chefin“ genehmigt bekomme?

Ein kleiner „Messe-Rückblick“:

Während der Interschutz lernte ich u.a. Hartmut Ziebs näher kennen. Er wird ab morgen der Präsident des DFV sein. Bisher hatte Hans-Peter Kröger dieses Amt inne.

Hartmut, ich wünsche Dir, auch von dieser Stelle, viel Erfolg für Deine neue Aufgabe.

Rheinland-Pfalz-Tag in Ramstein-Miesenbach

Die alte Drehleiter aus Otterberg im Festumzug während des Rheinland-Pfalz-Tages 2015 in Ramstein-Miesenbach.
Die alte Drehleiter aus Otterberg im Festumzug während des Rheinland-Pfalz-Tages 2015 in Ramstein-Miesenbach.

Der erste Rheinland-Pfalz-Tag im Landkreis Kaiserslautern – da war die Feuerwehr nicht nur im Rahmen der Brandsicherheitswache gefragt. Im Festzug fuhr auch die alte Drehleiter mit.

Gerätewart, Feuerwehr Hirschhorn und Nachruf

Seit dem 1. Juli hat die Feuerwehr einen hauptamtlichen Gerätewart. Abgesehen von der Verwaltung ist er der einzige Feuerwehrangehörige, der fest für die Wehr angestellt ist. Leider gibt es immer noch viele Bürgerinnen und Bürger die denken, dass wir alle hauptberufliche Feuerwehrangehörige sind. Das ist nicht so. Zwar arbeiten einige Kameraden hauptberuflich u.a. bei der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern, aber außer einer Aufwandsentschädigung für verschiedene Führungskräfte und Sonderfunktionen gibt es kein Geld!

Der Verbandsgemeinderat beschloss während der Sitzung am 23. Juli die Feuerwehr Hirschhorn aufzulösen. Die Auflösung und Schließung des Standorts wurde bisher auf der Website nicht behandelt. In den nächsten Wochen wird daher ein Interview mit Bürgermeister Harald Westrich hier veröffentlicht.

Am 10. Oktober verstarb Karl Albert Thines. Ich erinnere mich gerne an einige Gespräche mit ihm, bei denen er auch Geschichten aus der „guten alten Feuerwehrzeit“ erzählte. Zum Nachruf.

Neue Einsatzfahrzeuge

HLF und MLF auf dem Geisberg.
HLF und MLF auf dem Geisberg.

Die Wehr verjüngte in diesem Jahr den Fuhrpark. Ein neues HLF erhielt die Feuerwehr Otterberg. Ein MLF wurde in Olsbrücken stationiert. Die Berichterstattung auf der Website war umfangreich. Daher nur eine persönliche Anmerkung von mir.

Das HLF ist in meinen Augen ein Einsatzfahrzeug, das überlegt geplant wurde. Dafür wurde eine eigene „Projektgruppe“ ins Leben gerufen, die diese Ersatzbeschaffung mit viel Engagement und Überlegungen in die Hände genommen hat. Der FCK-Fan-Ausdruck „Herzblut“ passt für mich an dieser Stelle. Es kam ein HLF nach Otterberg, das in erster Linie die Sicherheit der Bevölkerung garantiert und der Mannschaft ein Gerät zur Verfügung stellt, um zu helfen, wenn Hilfe gebraucht wird. Ob Brand oder Unfall – das HLF ist für (fast) alle Fälle gerüstet.

Ich selbst darf das neue Einsatzfahrzeug fahren und erhielt bereits wenige Tage nach der Überführung eine Einweisung. Die Kurzzeitkennzeichen mit „UL“ für Ulm (Sitz des Aufbauherstellers Magirus) waren sogar noch montiert. Die moderne Technik bedienen zu dürfen ist ein Aspekt für mich, weshalb mir die Feuerwehr so viel Spass macht.

Zehn Jahre Presse- und Medienarbeit

Ein Jubiläum im Jahr 2015 hätte ich beinahe vergessen – seit zehn Jahren betreue ich die Presse- und Medienarbeit (PuMa). Im Jahr 2004 fing es mit einem ersten Bericht über einen Scheunenbrand bei Schallodenbach an. Das Jahr 2005 sehe ich als den eigentlichen Start meiner PuMa für die Feuerwehr an: Regelmäßige Pressemitteilungen, Berichte im Amtsblatt sowie im Stadt- und Landkurier. Einen wichtigen Einfluss und Impuls gab mir damals das Seminar „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“, das ich im Februar 2005 an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Koblenz besuchte. Der nächste Meilenstein folgte zwei Jahre später: Im Januar 2007 ging die Feuerwehr-Website offiziell online.

2016 – Ein Ausblick

Auch im nächsten Jahr stehen wieder einige Termine und Ereignisse an. Darunter:

  • Die Jugendfeuerwehr Niederkirchen/Schallodenbach wird fünf Jahre alt.
  • Die Umstellung auf die digitale Alarmierung kommt.

Symbolbild Internet

Die Feuerwehr-Website wird im nächsten Jahr ein neues „Gesicht“ erhalten. Das sogenannte Theme, das aktuell im Einsatz ist, wird ausgetauscht. Wann genau die Änderung durchgeführt wird steht derzeit noch nicht fest. Dieser Schritt erfolgt aus zwei Gründen:

  1. Das aktuelle Theme SpiegelMagazine wird nicht mehr weiter gepflegt. Also wird es irgendwann nicht mehr dem Stand der Zeit bzw. Technik entsprechen. Das wirkt sich überwiegend im „Hintergrund“ aus und ist für den Besucher in erster Linie nicht ersichtlich. Technisch gesehen ändert sich das Internet sehr rasant.
  2. Das SpiegelMagazine ist nicht zu 100 Prozent mobilfähig bzw. ein responsives Theme. Daher ist die Darstellung auf Smartphone oder Tablets nur ungenügend. Das neue Theme passt sich an die jeweilige Bildschirmgröße an. Dieser Schritt war notwendig, weil immer mehr Besucher mit Smartphones und Tablets die Feuerwehr-Website aufrufen.

Das SpiegelMagazine wird seit September 2011 verwendet.

Die Feuerwehr-Website ist schon seit mehreren Jahren online. Der Speicherplatz, den wir bei unserem Host gemietet haben, wurde aufgrund der zunehmenden Texte und Bilder immer kleiner. Spätestens im nächsten Jahr wären die letzten Reserven erschöpft gewesen. Daher nutzen wir seit dem 1. Dezember 2015 ein Paket, das uns mehr Speicherplatz und Funktionen zur Verfügung stellt. Diese Leistungsverbesserung fällt dem Besucher im Normalbetrieb nicht auf. Bei einem erhöhten Seitenaufruf, erfahrungsgemäß bei einem größeren Feuerwehreinsatz, werden mehr gleichzeitige Anfragen als bisher verarbeitet.

Zum Schluss

Zum Schluss ein großes Dankeschön an alle Kameradinnen, Kameraden und Personen, die im abgelaufenen Jahr die PuMa der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg unterstützt haben. Bitte auch im nächsten Jahr die Unterstützung fortsetzen, damit wir den jetzigen Stand auf jeden Fall halten.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien einen guten Start ins neue Jahr.

Falls Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen haben sollten, dann benutzen Sie bitte das Kontaktformular. Danke!

Gruß aus Otterberg,
Webmaster Harald Laier