PM Nr. 30 – 16. Juli 2016 „Gebäudebrand, zwei Verletzte“

Gebäude während der Brandbekämpfung.
Gebäude während der Brandbekämpfung.

Hirschhorn – Aufgrund eines technischen Defekts im Keller brannte es am Freitagmorgen, 15. Juli, in einem Wohnhaus in der Bergstraße. Gemäß der neuen Alarm- und Ausrückeordnung alarmierte die Integrierte Leitstelle Kaiserslautern die Feuerwehren Olsbrücken, Otterbach, Otterberg und Sulzbachtal.

Starker Rauch quoll aus dem Haus, als die ersten Kräfte eintrafen. Eine Person retteten die Wehrleute mit einer Steckleiter aus dem ersten Obergeschoss. Zwei mit Atemschutz ausgerüstete Trupps waren parallel zur Brandbekämpfung im Keller und im Dachbereich eingesetzt. Das Gebäude wurde mit zwei Lüftern belüftet.

Der Rettungsdienst brachte zwei Bewohner wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Ein Rettungswagen stand zum Schutz der eingesetzten Feuerwehrangehörigen bereit.

Vorsorglich wurde die Feuerwehr Mehlbach alarmiert, weil man anfangs eine größere Anzahl an Atemschutzgeräteträgern für die Brandbekämpfung vermute. Jedoch verblieb diese Wehr lediglich in Bereitschaft.

Blick auf die Bergstraße nach der Brandbekämpfung.
Blick auf die Bergstraße nach der Brandbekämpfung.

Anfangs galt eine größere Anzahl an Personen als vermisst, daher wurden mit der Erstalarmierung der Feuerwehr auch Einheiten des Katastrophenschutzes, darunter leitende Notärzte, alarmiert. Die Polizei und die Brandermittlung waren ebenfalls an der Einsatzstelle tätig.

Der Beigeordnete Martin Müller, die Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt und Kreisfeuerwehrinspekteur Hans Weber informierten sich vor Ort über die getroffenen Einsatzmaßnahmen.

Die Feuerwehr war mit rund 40 Kräften und zehn Fahrzeugen zum Teil drei Stunden lang im Einsatz. Aufgrund eines Sturzes verletzte sich ein Feuerwehrmann an beiden Knien.

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