PM Nr. 46 – 28. November 2016 „Atemschutzgeräteträgerlehrgang in Otterberg“

Zwei angehende Atemschutzgeräteträger während der Ausbildung.
Zwei angehende Atemschutzgeräteträger während der Ausbildung.

Otterberg – Auch in diesem Jahr wurden wieder Feuerwehrangehörige zu Atemschutzgeräteträgern ausgebildet. Die Veranstaltung begann am 22. Oktober mit dem Theorieteil und endete am 23. November mit der Belastungsübung bei der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern. Die Ausbildung wurde in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Kaiserslautern durchgeführt.

Im Anschluss an die Belastungsübung überreichte Bürgermeister Harald Westrich den sechs erfolgreichen Teilnehmern, darunter eine Frau, im Feuerwehrhaus Otterberg die Lehrgangsbescheinigungen. Achim Zschunke war Lehrgangsleiter, der von Hendrik Braun, Dominik Tröster sowie weiteren Helfern unterstützt wurde. Die erfolgreichen Teilnehmer waren Lukas Adam, Thomas Becker und Lars Schäfer (alle Feuerwehr Heiligenmoschel), Luca Knieriemen, Maren Michel und Carsten Rech (alle Feuerwehr Otterbach).

Lehrgangsvoraussetzungen sind eine abgeschlossene Grund- und Sprechfunkausbildung, Volljährigkeit sowie körperliche Eignung, die durch einen Arzt festgestellt wird. An drei Samstagen und zwei Ausbildungsveranstaltungen unter der Woche erbrachten die Teilnehmer insgesamt 32 Ausbildungsstunden.

Hintere Reihe: 2. Stv. Wehrleiter Danny Schulz, Lukas Adam, Lars Schäfer, Thomas Becker, Lehrgangsleiter Achim Zschunke, Wehrleiter Matthias Apfelbeck und Bürgermeister Harald Westrich. Vordere Reihe: Dominik Tröster, Maren Michel, Carsten Rech und Luca Knieriemen.
Hintere Reihe: 2. Stv. Wehrleiter Danny Schulz, Lukas Adam, Lars Schäfer, Thomas Becker, Lehrgangsleiter Achim Zschunke, Wehrleiter Matthias Apfelbeck und Bürgermeister Harald Westrich. Vordere Reihe: Dominik Tröster, Maren Michel, Carsten Rech und Luca Knieriemen.

Lehrgangstoff waren beispielsweise die Grundlagen der Atmung, die unterschiedlichen Atemschutzgeräte, deren Wirkungsweise und Inbetriebnahme oder das Absuchen von verrauchten Räumen nach vermissten Personen. Neben Theorie vermittelten die Ausbilder den Teilnehmern vor allem während der praktischen Übungen die notwendigen Kenntnisse und Kniffe. Die Feuerwehrangehörigen übten daher auch auf dem Feuerwehrübungsgelände verschiedene Einsatzszenarien, die während eines Atemschutzeinsatzes auftreten können.

Die theoretische Prüfung umfasste 35 Fragen. Die praktische Prüfung war die Belastungsübung bei der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern. Jeder Prüfling musste – in Feuerwehrschutzkleidung und mit Atemschutzgerät – sechs Minuten lang Fahrrad fahren und dabei eine Leistung von 120 Watt erbringen, anschließend eine Übungsstrecke durchlaufen, 20 Meter auf einer Endlosleiter steigen und 20-mal, einen Schlaghammer ziehen oder alternativ die geforderte Leistung mit einem Handergometer erbringen.

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