PM Nr. 17 – 22. März 2017 „Fast jeden Tag im Einsatz“

Feuerwehr blickt auf das Einsatzjahr 2016 zurück

Zwei Feuerwehrangehörige bringen am 28. Mai 2016 auf dem Gelände des Baumarkts in Otterberg eine Pumpe in Stellung.

Otterberg – Im Jahr 2016 rückte die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg zu insgesamt 325 Einsätzen aus. So waren die rund 220 Frauen und Männer, statistisch gesehen, fast jeden Tag im Einsatz, um beispielsweise Sturmschäden zu beseitigen oder Brände zu löschen.

Aufgrund mehrerer Unwetter verzeichnete die Wehr während der Monate Mai (65 Stück), Juni (48) und Februar (43) die meisten Einsätze. Ansonsten rückte die Wehr zwischen 13 und 24 Mal pro Monat aus. Von den insgesamt 325 Einsätzen entfallen 77 auf Brände und 248 auf Hilfeleistungen.

Über 4600 Einsatzstunden leisteten die Feuerwehrfrauen und -männer, die in den neun Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg aktiv sind. Bei den Hilfeleistungen stachen die bereits genannten Unwettereinsätze heraus. Am 15. Juli 2016 in Hirschhorn und am 23. Oktober 2016 in Katzweiler waren bei zwei Gebäudebränden sogar Menschenleben in Gefahr. Die Feuerwehr rettete die Personen, darunter eine Familie mit kleinen Kindern, mit tragbaren Leitern.

Auch außerhalb des Verbandsgemeindebereichs waren die Helfer im Einsatz, beispielsweise Anfang Mai bei einem Gebäudebrand in der Lauterer Altstadt. Mit der Drehleiter wurden die Feuerlöschmaßnahmen unterstützt. Ende Juli rückte die Feuerwehr Otterberg nach Sembach aus, um die Wehr der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn zu unterstützen. Grünabfall auf einem Sammelplatz war in Brand geraten.

Die Feuerwehr und Einheiten des Kreises waren am 15. Juli 2016 wegen eines Gebäudebrandes nach Hirschhorn ausgerückt.

Die Rückschau des Wehrleiters

„Das Jahr 2016 hat gezeigt, wie wichtig es ist, eine gut funktionierende Feuerwehr in unserer Verbandsgemeinde zu haben“, so Wehrleiter Matthias Apfelbeck. „Um den heutigen Ansprüchen an eine moderne Feuerwehr gerecht zu werden, ist neben einer zeitgemäßen und leistungsfähigen Ausstattung, vor allen Dingen wichtig, gut ausgebildetes Personal in ausreichender Zahl zur Verfügung zu haben.“

Daher sein Appell: „Hier gilt mein Aufruf den Frauen und Männern im Alter von 16. bis 63 Jahren sich mal zu überlegen, ob vielleicht für den ein oder anderen das Mitwirken in der Feuerwehr möglich ist. Nur wenn auch weiterhin genügend Personal vorhanden ist, sind solche Einsatzzahlen wie im vorigen Jahr auch zu bewältigen.“

Apfelbeck weiter: „In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf die vier Jugendfeuerwehren und eine Bambinigruppe in unserer Verbandsgemeinde hinweisen. Hier haben Jugendliche und Kinder zwischen 6. und 16. Jahren schon die Möglichkeit sich an das ‚Hobby‘ Feuerwehr heranzutasten.“

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