1. Einleitung:

Druckschläuche werden in der Feuerwehr benötigt um Löschwasser und/oder Wasser-Schaummittel-Gemisch zu transportieren.

2. Arten:

In der Feuerwehr werden vier Größen von Druckschläuchen unterschieden. Je nach Einsatzort und Gegebenheit wird die Schlauchgröße angepasst. Grundsätzlich ist jeder Druckschlauch gleich aufgebaut. Auf einen gummierten Innenschlauch wird ein textiles Gewebe aufgebracht.

Fünf aufgerollte Druckschläuche unterschiedlicher Grössen. Von links: Druckschlauch Grösse A, B, C 52, C 42 und D. Als Größenvergleich steht ganz links eine Mineralwasserflasche.
Fünf aufgerollte Druckschläuche unterschiedlicher Grössen. Von links: Druckschlauch Grösse A, B, C 52, C 42 und D. Als Größenvergleich steht ganz links eine Mineralwasserflasche.

A-Druckschlauch
Innendurchmesser: 110 Millimeter
Länge: 10 Meter
Volumen: 94,99 Liter
Der A-Druckschlauch wird bei uns benötigt um Schmutzwasser, welches von der Schmutzwasserpumpe gefördert wird, weg zu leiten. Von dieser Schlauchart hat die Feuerwehr Otterberg vier Stück.

B-Druckschlauch
Innendurchmesser: 75 Millimeter
Längen: 5, 15 und 20 Meter
Volumen: 22,07, 66,21 und 88,31 Liter
Die 5m-Schläuche werden als Füllschläuche benutzt, um die Löschwassertanks in den Feuerwehrfahrzeugen zu füllen. Die 15m- und 20m-Schläuche werden zum Wassertransport eingesetzt. Dieser kann in Verbindung mit einen B-Strahlrohr oder einem Wasserwerfer für den Außenangriff oder in Verbindung mit einem Verteiler zwischen Fahrzeug und Verteiler eingesetzt werden.

C-Druckschlauch
Innendurchmesser: 42 und 52 Millimeter (Abkürzungen: C42 und C52)
Länge: 15 Meter
Volumen: 20,77 und 30,83 Liter
Haupteinsatzzweck ist der Innenangriff bei Brandeinsätzen. Verlegt wird der Schlauch dann zwischen Verteiler und dem jeweiligen Angriffstrupp. Hier hat der C42 klare Vorteile, da durch den kleineren Innendurchmesser auch das Gesamtgewicht geringer ist als beim C52.

D-Druckschlauch
Innendurchmesser: 25 Millimeter
Längen: 5 und 15 Meter
Volumen: 2,45 und 7,35 Liter
Der D-Schlauch wird eingesetzt, wenn nur geringste Mengen Wasser benötigt werden. Beispielsweise bei einem Brand eines Weihnachtsgestecks, welcher sich nur auf das Gesteck beschränkt. Oft wird der D-Schlauch in Verbindung mit der Kübelspritze eingesetzt.

Autor: Matthias Carra