In den letzten Jahren lösen die Hohlstrahlrohre (Bild 1) die bis dahin verwendeten Mehrzweckstrahlrohre ab.

Bild 1: Hohlstrahlrohr mit Handgriff (oben) und ohne Handgriff (unten).
Bild 1: Hohlstrahlrohr mit Handgriff (oben) und ohne Handgriff (unten).
Bild 2: Mehrzweckstrahlrohr und Hohlstrahlrohr.
Bild 2: Mehrzweckstrahlrohr und Hohlstrahlrohr.

Der große Vorteil der Hohlstrahlrohre liegt darin, dass sie von Vollstrahl (Bild 3) über einem Sprühstrahl mit einem Sprühwinkel von rund 60 Grad (Bild 4) bis zu einem Sprühstrahl von rund 120 Grad (als Mannschutz) (Bild 7) stufenlos einstellbar sind.

Bild 3: Vollstrahl aus einem Hohlstrahlrohr.
Bild 3: Vollstrahl aus einem Hohlstrahlrohr.
Bild 4: Sprühstrahl aus einem Hohlstrahlrohr.
Bild 4: Sprühstrahl aus einem Hohlstrahlrohr.

Weiterhin ist die Durchflussmenge bei den Hohlstrahlrohren variabel und einfach zu verstellen. Die Durchflussmenge sowie die Strahlart werden durch Drehen an zwei Stellringen verändert (Bild 5). Bei den bei der Feuerwehr Otterberg verwendeten Strahlrohren lässt sich die Durchflussmenge auf 60, 130 und 235 Liter pro Minute einstellen. Mit den neuen Strahlrohren lässt sich eine viel kleinere Tröpfchengröße im Sprühstrahl erzielen (>0,3 Millimeter => größeres Wärmebindung). Dadurch sind im Gegensatz zu den Mehrzweckstrahlrohren (Bild 2) eine Rauchgaskühlung und damit eine Reduzierung der Gefahr einer Rauchgasexplosion (Flashover) möglich.

Bild 5
Bild 5