1. Einleitung

Rettungsschere und Spreizer sind hydraulische Rettungsgeräte zum Befreien von Personen aus Zwangslagen. Der Spreizer und die Rettungszylinder können zum Bewegen von Lasten genutzt werden. Alle Geräte in der Verbandsgemeinde Otterberg sind von der Firma Weber Hydraulik.

2. Art, Einsatzzweck, Ort der Verlastung

Löschgruppenfahrzeug (LF 8/6)

Ausstattung:

  • Spreizer (SP 30), Baujahr: Dezember 1980
  • Zugketten für Spreizer: 1,8 Meter lang
  • Schere (S 140), Baujahr: Dezember 1980
  • Teleskopzylinder (RZ T 2)
Hydraulikaggregat mit Schere und Spreizer im Geräteraum 2 des LF 8/6
Hydraulikaggregat mit Schere und Spreizer im Geräteraum 2 des LF 8/6

Der Spreizer (SP 30) hat einen Spreizweg von 600 Millimeter und kann Lasten bis 30 Kilonewton (drei Tonnen) bewegen. Der SP 30 hat ein Gewicht von 26 Kilogramm. Als Zubehör zum SP 30 führt die Feuerwehr Zugketten mit einer Länge von 1,8 Meter mit. Damit können Lasten angeschlagen und bewegt werden. Hierzu werden die normalen Spitzen durch zwei Haken ersetzt.

Die Rettungsschere (S 140) hat ein Gewicht von 14 Kilogramm und eine Scherkraft von 85 Kilonewton (8,5 Tonnen) in der Mitte und kann Rundmaterial mit einer Dicke bis 22 Millimeter schneiden. Die Öffnungsweite beträgt 140 Millimeter. Die Schere wird hauptsächlich zum Trennen von Metallteilen an Fahrzeugen verwendet.

Rettungszylinder RZ T 2 eingefahren
Rettungszylinder RZ T 2 eingefahren

Der Rettungszylinder (RZ T 2) wird zum Auseinanderdrücken von Fahrzeugteilen verwendet, die mehr als 600 Millimeter gedrückt werden müssen. Besonderheit bei diesem Rettungszylinder ist, dass dieser sich in zwei Stufen ausfahren lässt. Eingefahren ist der RZ T 2 54 Zentimeter lang, komplett ausgefahren misst er 112 Zentimeter und somit kann dann der Rettungszylinder RZ 3 (auf dem RW verladen) eingesetzt werden. Sein Gewicht beträgt rund 15 Kilogramm.

Rettungszylinder RZ T 2 ausgefahren
Rettungszylinder RZ T 2 ausgefahren